"TO BOLDLY GO WHERE NO MAN HAS GONE BEFORE"

Star Trek: The Exhibition in der Josef-Haubrich-Kunsthalle Köln


Alleine 250.000 Besucher im Londoner Science Museum zeigten eindrucksvoll, wie populär die Serie ist. Nach Dublin, Edinburgh, London und Manchester war Star Trek: The Exhibition nun auch in Köln zu Gast.
30 Jahre nach dem Start des Raumschiff Enterprise bot die Ausstellung eine Begegnung mit der Geschichte der erfolgreichsten Serie des Fernsehens. Die Schau in der Josef-Haubrich-Kunsthalle wurde vom Kölnischen Stadtmuseum ausgerichtet und war die einzige Station dieses "Museums der Zukunft" auf dem europäischen Kontinent.

Gezeigt wurden u.a. Originalrequisiten und -kulissen aus allen Serien und Kinofilmen, Modelle der Raumschiffe wie z.B. der U.S.S. Enterprise und Kostüme der Schauspieler, darunter. zwei besonders aufwendige Ledermonturen der Klingonen. Die technische Entwicklung des Phasers oder des Communicators bis ins 24. Jahrhundert ließ sich anhand der Originale studieren. Der Transporterraum aus der ersten Enterprise ("Scotty, energy!"), der Thron des Q oder ein klingonischer Kommandosessel waren weitere Highlights.


Besonders eindrucksvoll: die von Michael Westmore geschaffenen, lebensecht wirkenden Modelle, nach denen die Masken der Borg, der Ferengi und der anderen Aliens, wie sie uns z.B. in der Bar der Raumstation Deep Space Nine begegnen, gebildet wurden.
Auf großen Projektionsflächen wurden Ausschnitte aus Star-Trek-Episoden gezeigt. Texttafeln und Fotos dokumentierten die Geschichte der Science-Fiction-Serie und gaben auch Auskunft darüber, wie wechselnde Moden und die Zeitgeschichte sich in der Serie widerspiegeln. So kritisierte z.B. die sowjetische Regierung, daß keine russischen Kosmonauten vorkämen. Paramount Pictures reagierten mit der Einführung von Lieutenant Chekov.

Die Brücke von Captain Kirk war als minutiöser Nachbau zu sehen. Da das Original nach Beendigung der Dreharbeiten zerstört worden war, beauftragten die Ausstellungsmacher von Unimede Ltd. die Bühnenbilder von Paramount Pictures mit der exakten Rekonstruktion.

Die Ausstellung erstreckte sich über alle zwei Etagen der Kunsthalle. Die ganz in Schwarz gehaltenen Räume wurden mit Original-Sounds beschallt; Klang- und Lichteffekte sollten wohl das jugendliche Publikum ansprechen (man fühlte sich wie in der Disco). Die Türen zu den einzelnen Ausstellungsrämen waren denen der Raumschiffe der Sternenflotte nachempfunden.

Um den Eindruck zu vermitteln, man befinde sich an Bord der Enterprise, trug das Wachpersonal die Kostüme aus der Serie. 30 "Trekker" wurden eigens dafür engagiert (mehr als 80 hatten sich beworben). Sie gaben auch bereitwillig Auskunft und führen fachkundig durch die Ausstellung. (Führungen auf Klingonisch wurden leider nicht angeboten.)

Zur Eröffnung erschien sogar die vulkanische Botschafterin und entrichtete galaktische Grüße ("Live long and posper!").

Natürlich gehörte auch ein Museums-Shop dazu. Hier konnte sich der Fan reichlich eindecken. Vom Bordanzug bis zur Trading Card war alles zu bekommen, was das Trekkie-Herz begehrt.




Text: Thomas Plum



U.S.S. ENTERPRISE NCC 1701 E

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Star Trek: The Exhibition war eine Ausstellung des Kölnischen Stadtmuseums in Zusammenarbeit mit Unimede Inc. - Die Bildrechte für alle StarTrek-Motive liegen bei Paramount Pictures Corporation