Orgelfeierstunden im Kölner Dom

 

Die neue Orgel im Kölner Dom

Standort:

Domorgel

Am akustisch günstigsten Platz (mehrfach erprobt). Von der Vierung aus gesehen auf der Nordseite (Bahnhofseite) des Langhauses über dem 2. Joch. Ab ca. 18 Meter über dem Fußboden aufwärts in der Achse des Obergadenfensters als sogenannte Schwalbennestorgel.

Anbringung:

Trägerwerk für den Betrachter unsichtbar über dem Gewölbe (Dachboden). Von dort vier Metallstangen aus Speziallegierung durch vier etwa daumenbreite Löcher im Gewölbe geführt. Daran Aufhängung der Orgel. Daher keine technischen Eingriffe (T-Träger u.ä.) in Pfeilerdienste und Mauer.

 

Auskragung:

Maximal 2,5 Meter aus Gründen der optischem Unaufdringlichkeit.

 

Disposition:

45 klingende Register (Große Orgel: 84) vertagt auf Hauptwerk, Rückpositiv, Schwellwerk und Pedal. Erstellt von Domorganist Prof. Clemens Ganz und Hans Gerd Klais.

 

Klangidee:

Einheitliches Klangkonzept mit der vorhandenen Querhausorgel

(Erbauer: Klais) bei eigenem Profil. Keine Kopie eines historischen Stils. Größere Deutlichkeit vor allem des polyphonen Spiels erwartet und erstrebt (in Mensurierung, Intonation u.a.).

Ausschlaggebend: Größere Gemeindenähe für das liturgische Orgelspiel. Klangliche Realisation eines breiten Spektrums unterschiedlicher Orgelliteratur.

 

Spielanlage:

Eingebaut. Dadurch und wegen Höhenbetonung des Instruments sensible mechanische Hängetraktur möglich. Zusätzlich elektrische Spieltraktur. Nach Überarbeitung der vorhandenen Großen Orgel (in einer späteren Baustufe) Schwalbennestorgel - auch vom neuen Generalspieltisch der Großen Orgel aus per elektrischer Traktur spielbar. Zugang für den (schwindelfreien) Organisten über Wendeltreppe und Triforium, später evtl. Aufzug.

 

Erbauer:

Planung: Philipp Klais, Dr. Hans-Wolfgang Theobald

Orgelbau: Johannes Klais, Bonn;

Leitung: Hans Gerd Klais

Fertigstellung:

1998, im Jahr der 750-Jahr-Feier des Kölner Domes.

Einweihung:

Montag, 29. Juni 1998, 19.30 Uhr am Fest Peter und Paul (Patrozinium des Kölner Doms) durch den Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner.

 

Spenden für die neue Orgel im Kölner Dom über das Spendenkonto bei der

  • Dresdner Bank AG Köln,
  • Bankleitzahl: 370 800 40
  • Konto-Nr.: 982396704

Empfänger ist die Rendantur der Hohen Domkirche Köln, Spendenquittungen sind erhältlich bei der Domrendantur, Roncalliplatz 2, 60667 Köln


 


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