Haben Sie schon einen Vogel?Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Köln e. V. bietet für die in der Greifvogelschutzstation Gut Leidenhausen untergebrachten Tiere folgende Konditionen für die Übernahme einer einjährigen Tierpatenschaft an:
Falls auch Sie Interesse an der Übernahme einer Patenschaft haben, wenden Sie sich bitte an die unten genannte Adresse. Spenden und Patenschaftsbeiträge überweisen Sie bitte auf das Konto der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Köln e. V.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! |
Inmitten des Naherholungsgebietes Gut Leidenhausen, nahe dem Ortsteil Porz-Eil, liegt die Greifvogelschutzstation der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Köln e.V. Diese Station wurde in den 60er Jahren in Zusammenarbeit mit naturbezogenen Vereinigungen von der Stadt Köln eingerichtet und im April 1972 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Jahr 1994 übernahm die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Köln e.V. die Greifvogelstation und rettete sie dadurch vor der damals drohenden Auflösung.
Hauptaufgabe der Greifvogelschutz-
station ist es, kranke und verletzte Greifvögel gesund zu pflegen und nach ihrer Genesung wieder in die freie Natur zu entlassen. Auch elternlose Jungvögel werden aufgezogen und anschließend ausgewildert. In der Station verbleiben nur aufgrund von Verletzungen dauerhaft behinderte Vögel und nicht auswilderungsfähige Tiere, die durch Handaufzucht zu stark auf Menschen geprägt sind. Hinzu kommen nichteinheimische Arten, wie beispielsweise Schnee-Eulen, die aus arktischen Gebieten stammen und aus artenschutzrechtlichen Gründen hier nicht ausgewildert werden dürfen.
Die Greifvogelschutzstation hat nicht nur als Auffangstation eine überregionale Bedeutung. Sie dient vor allem dem Artenschutz und ist gleichzeitig ein wichtiger Lern- und Anschauungsort für die im Jahr 1984 in Gut Leidenhausen eingerichtete Waldschule.
Die Gesamtfläche der Station beträgt etwa 2500 m² mit 15 Volieren im öffentlichen Teil und weiteren 11 Volieren im Pflegebereich. Der Bestand liegt durchschnittlich bei 80 Tieren, u.a. Mäusebussarde, verschiedene Falkenarten, Habichte, Sperber, Uhus, Waldkäuze, Schleiereulen und Schnee-Eulen. Hinzu kommen einige Fasane, Tauben, Rabenkrähen, Elstern und Eichelhäher.
Die Arbeit der Station wird zum Teil über Spenden finanziert, aber auch durch die Stadt Köln und Maßnahmen des Arbeitsamtes unterstützt. Leider reichen die knappen Mittel nur für das Allernotwendigste, deshalb werden noch Sponsoren gesucht, die bereit sind, die Greifvogelschutzstation mit Sach- oder Geldspenden zu unterstützen.
Öffnungszeiten: an Sonn- u. Feiertagen 1. April - 30. Sept.. 10 - 18 Uhr
1. Okt. - 31. März: 10 - 17 Uhr Eintritt frei
Führungen werden jeden 3. Samstag im Monat um 15 Uhr sowie für Gruppen nach Vereinbarung unter Tel. 02203-39987 angeboten.

